Zweites Konficamp im Kirchenkreis Eder

26. Juli, Sonntagmorgen: Um 7 Uhr in der Frühe herrschte vor dem Bahnhof Bad Wildungen große Betriebsamkeit. Zwei große Busse aus Regen im Bayrischen Wald sind von 88 aufgeregten Konfirmandinnen und Konfirmanden samt ihren Eltern umringt. Dazu kommen noch knapp 40 haupt- und ehrenamtliche Teamer. Es war der Beginn des zweiten Konfi-Camps der Gemeinden, Alt-Wildungen, Bad Wildungen und Mandern, Sachsenhausen, Wellen und den Wildunger Walddörfern.

 

Die Teilnehmer stellen sich zum Abschlussfoto auf. Foto: Silvia Brusius
Die Teilnehmer stellen sich zum Abschlussfoto auf. Foto: Silvia Brusius

In den folgenden sieben Tagen wurde dann miteinander gelebt und gelernt. Zum Lernen gehörte das vormittägliche „Holk-Projekt“. In Video-Clips wurde die Geschichte eines Engels namens Holk erzählt, der sich im Auftrag Gottes auf die Erde begibt, um die Frage zu klären: „Brauchen die Menschen Gott?“. Der Engel trifft auf Jugendliche, die neue Erfahrungen mit der Liebe machen, die sich dem Bösen ausgesetzt sehen, die in schwierigen Konflikten stehen oder einfach Trost brauchen.

 

In einem zweiten Schritt wurde erprobt, wie die biblischen Nachrichten von Gott den betroffenen Jugendlichen in ihrer jeweiligen Situation helfen können. So konnten sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden Hilfen für das eigene Glaubensleben erschließen.

 

Nachmittags standen dann die Angebote des Sportcamps zu Verfügung. Floß-Bau, Kanufahren, Bogenschießen, Klettern und Schwimmen stand auf dem Programm. Auch ein Markt der Möglichkeiten lud ein zum Basteln und Spielen. Und Abends war noch lange nicht Schluss. Zu den abendlichen Highlights zählten ein „Casinoabend“, ein Fußballturnier mit Fackelwanderung, ein Diskoabend und eine Lichterkirche. Begonnen und abgeschlossen wurde jeder Tag mit einer Andacht.

 

Das aufwändige Programm konnte nur durch einen großen Kreis von Teamern realisiert werden. Über ein Jahr waren Jugendliche in einem „Start-Up-Kurs“ von der Jugend-Arbeiterin und den Pfarrerinnen und Pfarrern vorbereitet worden. Jetzt konnten die Teamer die erworbenen Fähigkeiten einsetzen und taten das auch mit großem Engagement. Erwachsene Ehrenamtliche kümmerten sich um die Logistik und sorgten für die medizinische Betreuung.

 

Schon am Abend der Rückreise meldeten sich die Jugendlichen per Whats-App: „War cool da“ oder „Beste Zeit“ meldeten sie. Die Vorplanungen für das nächste Konfi-Camp im Sommer 2016 und den nächsten „Start-up-Kurs“ zur Ausbildung der Teamer haben bereits begonnen.

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