Glockenläuten zum Gedenken an den Völkermord

Am Freitag, den 24. läuten um 17 Uhr die Glocken der Philipp-Nicolai-Kirche zum Gedenken an den Völkermord an den Armeniern vor 100 Jahren.

Die Gemeinde folgt damit einem Aufruf von Bischof Martin Hein (EKKW) und Kirchenpräsident Volker Jung (EKHN). Sie schreiben:

„Am 24. April 2015 gedenken armenische Christinnen und Christen weltweit des Völkermordes im Osmanischen Reich, der vor hundert Jahren mit der Verhaftung armenischer Intellektueller und Politiker begann. Bis zum Ende des ersten Weltkrieges fanden mehr als eine Million armenischer Christinnen und Christen bei Massakern und Zwangsumsiedlungen den Tod. Nicht zu vergessen eine halbe Million assyrischer, chaldäischer und griechisch-orthodoxer Christen, die am Ende des osmanischen Reiches Opfer von Massakern und Vertreibung wurden. Wir empfehlen unseren Kirchengemeinden, sich dem Aufruf der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland anzuschließen und den Dialog mit armenischen Gemeinden in ihrer Nachbarschaft suchen und durch besondere Veranstaltungen an den Völkermord der Armenier in ihren Gemeinden zu erinnern. Außerdem regen wir dazu an, sich den anderen ACK-Kirchen anzuschließenund im Gottesdienst für die Opfer des Völkermordes zu beten und am 24. April 2015 um 17:00 Uhr die Glocken zu läuten.“

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KINDERGOTTESDIENST

Hallo!

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Kindergottesdienst

laden wir alle Kinder herzlich ein

Kigo-Logo

am Samstag,  11.04.2015

um   10.00 Uhr (bis 11.30 Uhr)

im  ev. Pfarrhaus Altwildungen

Wir möchten zusammen singen, die Oster-Geschichte hören, basteln und spielen.

Auf einen schönen Vormittag mit vielen Kindern freut sich

Euer Kigo-Team

Osternacht in der Philipp-Nicolai Kirche

Um 6 Uhr in der Frühe beginnt am Ostersonntag, 5.4. der Osternachtgottesdienst in Alt-Wildungen.

Tag- und Nachthimmel der Philipp-Nicolai-Kirche
Tag- und Nachthimmel der Philipp-Nicolai-Kirche

Noch draußen vor der Kirche nimmt der Gottesdienst an einem Feuer seinen Anfang, dass die Konfirmandinnen und Konfirmanden die Nacht über gehütet haben. Mit dem Licht der Osterkerze zieht die Gemeinde in die die dunkle Kirche ein. Das Austeilen des Lichtes, die Taufe  eines Konfirmanden und die Feier des Abendmahls folgen. Im Anschluss sind alle Teilnehmer zum leckeren Osterfrühstück in das Pfarrhaus eingeladen.

Tischabendmahl am 2. April

Kelch

Am  Grün-Donnerstag, den 2. April lädt die Kirchengemeinde alle Gemeindeglieder über 75 Jahre herzlich zum Tischabendmahl in das Pfarrhaus, Schäfergasse 1 ein.

Wir freuen uns, wenn Sie kommen und ein wenig Zeit mitbringen.
Nach Andacht und Abendmahl wollen wir noch ein wenig bei Kaffee und Kuchen zum „Plaudern“ verweilen.
Zur Teilnahme am  Tischabendmahl  melden  Sie sich bitte bei Andrea Koch unter der folgender Telefonnummer an:   05621/6158. Ein Fahrdienst ist eingerichtet .

Bis dahin eine gesegnete Zeit!

Ihre Kirchengemeinde Alt Wildungen

Kreissynode tagte

Nach einer Andacht in der Philipp-Nicolai-Kirche tagte die Kreissynode des Kirchenkreises Eder im Alt-Wildunger Bürgerhaus.

Synode im Alt-Wildunger Bürgerhaus
Synode im Alt-Wildunger Bürgerhaus

Der stellvertretenden  Pfarrer Hubertus Marpe führte souverän durch die Sitzung. Bürgermeister Zimmermann ging in seinem Grußwort auf die gute Zusammenarbeit von Kommunen und Kirchengemeinden ein und machte dies am Beispiel der Kirchengebäude deutlich. Dekanin Hegmann stellte Ihren Bericht unter das Stichwort „Gastgebender Kirchenkreis“. Vor dem Hintergrund steigender Kirchenaustrittszahlen stellte sie die Frage, wie die Kirche gastgebende Kirche nach innen sein kann für Menschen, die zwar noch zur Kirche gehören, aber dieser fremd geworden sind.

Besonderer Erwähnung bedurfte auch der An- und Umbau des Kirchenkreisamtes. Derzeit laufen die Putzarbeiten. Es wurde ein Asbestbelastung des  Gebäudes festgestellten. Dadurch werden nach der derzeitigen Kostenprognose Mehrkosten von 380.000 € verursacht. Der Bau wird nach der derzeitigen Prognose 2,5 Millionen € kosten.

Dekanin Hegmann während Ihres Berichts. Foto: Jörn Rimbach
Dekanin Hegmann während Ihres Berichts.
Foto: Jörn Rimbach

Landessynodaler Jan-Friedrich Eisenberg gab einen Bericht von der Herbstsynode. Er zitierte Bischof Martin Hein mit dem Stichwort vom „Ende der Selbstverständlichkeiten“.

Nach der Pause wurden die zwei Partnerschaften des Kirchenkreises mit  evangelischen Kirchen in Borwa/Südafrika und der  der GKJW in Ostjava vorgestellt. Damit wurde auch die Frage angesprochen, ob der Kirchenkreis weiter zwei Partnerschaften unterhalten kann.

Mit Lied und Segen endete die Kreissynode.